Von der Gewinnung bis zum Versand - Tee aus dem Himalaya aus feinster Handarbeit

Zupfen

Bei der ersten Pflückung im Frühjahr, dem „first flush“, wie auch der zweiten Pflückung im Sommer, dem „second flush“, werden die jungen Knospen und feinen Blätter gezupft. Dieser Vorgang wird auch als „feines Zupfen“ bezeichnet. Diese Ernte gewährleistet eine besonders hohe Teequalität. Nach jeweils 7 Tagen findet eine weitere Ernte statt. Hierbei werden 3-4 Blätter und eine Knospe gepflückt. Dieser Vorgang nennt sich „grobes Zupfen“. Der Tee wird in Bambuskörben gesammelt und schonend zum Verarbeitungsort transportiert.

Verarbeiten

Die gepflückten Blätter werden nach der Reinigung auf sogenannte „Weltkröge“ gelegt und mittels eines Gebläses getrocknet. Der Trockenvorgang kann je nach Feuchtigkeitsgehalt zwischen 18 und 24 Stunden dauern. Durch die Trocknung entfaltet sich das feine Aroma des Tees. Danach werden die Blätter gerollt und gesiebt. Das Sieben wird mehrmals wiederholt. Anschliessend wird der Tee auf Gärbetten verteilt und für einen Zeitraum von 3 bis 4 Stunden gegart. Eine gute Gärung (Fermentierung) führt dazu, dass sich die Farbe der Blätter verändert und sich das charakteristische Aroma vollständig entfalten kann.

Sortieren und Verpacken

Die Blätter werden nun auf speziellen Sortiermaschinen durch Kreisen und Vibrieren von gebrochenen oder ausgefransten Blättern sowie Staub getrennt. Die verschiedenen Teesorten werden von Hand in Teebeutel abgefüllt und anschliessend in Schachteln aus Loktapapier verpackt.